5 Collaboration-Trends bringen KMUs auf Augenhöhe mit Grossunternehmen

Eine innovative Collaboration-Technologie kann, je nach Branche, die Produktivität Ihres Unternehmens um bis zu 30% steigern. In einem wettbewerbsintensiven Umfeld macht ein solches Upgrade möglicherweise den Unterschied zwischen Misserfolg und Erfolg aus.

Da heute Zusammenarbeit und Kommunikation wichtiger denn je sind, setzen Unternehmen leistungsfähige Tools ein – von UCC-Anwendungen (Unified Communications & Collaboration) bis hin zu künstlicher Intelligenz (KI) –, damit die Kommunikation zwischen ihren eigenen Mitarbeitenden und mit ihren Kunden optimal verläuft.

Auch wenn niemand die Zukunft der Collaboration vorhersagen kann, so lohnt sich dennoch ein Blick auf die Entwicklungen, die es KMUs heute schon erlauben, wie Grossunternehmen zu agieren.

1. Augmented Reality und Virtual Reality

Die meisten von uns denken bei "virtueller Realität" zunächst an Videospiele und Science-Fiction-Romane. Für die Geschäftswelt von morgen bedeuten digitale Technologien jedoch weit mehr als Spass und Spiele. Es gibt bereits Business-Anwendungen auf Basis von Augmented Reality (AR) und Virtual Reality (VR). Manche Firmen investieren viel Geld in diese Bereiche.

Laut einer Studie von Goldman Sachs könnten VR- und AR-Collaboration-Tools Ende 2025 einen Marktwert von 16,1 Milliarden US Dollar erreichen. Erste Entwicklungen zeichnen sich im Collaboration-Bereich ab: mit VR-Kopfhörern ausgestattete Konferenzräume sind bereits (physische) Realität.

2. Daten und Collaboration

Wir leben in einer Welt, in der Konsumenteninformationen in Hülle und Fülle vorhanden sind. Wie IBM berichtet, steigt das Volumen an Unternehmensdaten bis 2020 jedes Jahr um das Fünfzigfache, dank Technologien wie IoT und KI. Als Sammel- und Speicherort für Daten bietet sich die Cloud an, aber es müssen noch effiziente Wege zur Analyse und sinnvollen Auswertung der vorhandenen Informationen gefunden werden.

Mit Collaboration-Techniken für Daten können Firmen mehrere Datenquellen zusammenführen und so nützliche Erkenntnisse daraus gewinnen. Wie aus einer Untersuchung der Harvard-Universität hervorgeht, verknüpfen 46% aller Organisationen inzwischen 5 bis 14 Datenquellen, um optimale Analyseergebnisse zu erzielen.
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3. Visuelle Zusammenarbeit

Die Forschung zeigt, dass Menschen Informationen eher behalten, wenn diese aus visuellen statt aus schriftlichen Quellen stammen. So gesehen werden Unternehmen, die ihre Produktivität steigern wollen, zunehmend auf visuelle Hilfsmittel für die Zusammenarbeit setzen.

Visuelle Collaboration-Tools wie Videokonferenz-Software und Whiteboards vereinfachen die Darstellung von komplexen Prozessen und den Austausch zwischen Mitarbeitenden und Experten im Projektablauf.

4. Künstliche Intelligenz

Auch wenn Contact Center immer effizienter werden, darf nicht vergessen gehen, dass einige Kunden dennoch einen 24/7-Support von ihren Dienstleistern erwarten. Daher interessieren sich immer mehr Unternehmen für KI-Strategien wie Chatbots, die Kundenfragen beantworten, wenn kein Call-Center-Agent für ein persönliches Gespräch zur Verfügung steht.

Künstliche Intelligenz kann gerade in einem hart umkämpften Markt eine zentrale Rolle spielen, da Kunden, die keine Antwort auf ihre Fragen erhalten, rasch einmal zur Konkurrenz überlaufen. Dank KI kommunizieren Sie nicht nur mit Ihren Kunden, sondern sammeln auch wichtige Informationen für effizientere Echtzeit-Gespräche mit einem Agenten.

5. Mitarbeitende in aller Welt

Früher waren nur die grössten Unternehmen international aktiv und leisteten sich Fachleute aus aller Welt. Diese Zeiten sind vorbei. Dank den Vorteilen der UCC-Technologien und der modernen Kommunikationsstrategien stehen diese Möglichkeiten heute allen Unternehmen offen. Auch kleinere Strukturen gewinnen dadurch viel Flexibilität.

Durch UCC wird die Geschäfts- und Arbeitswelt zunehmend internationaler; Unternehmen können grössere Märkte bearbeiten und auf Experten zugreifen, die vor Ort nicht verfügbar sind. Gleichzeitig bietet sich einigen Unternehmen aber auch die Möglichkeit, weltweit Mitarbeiter für ihr Call Center zu beschäftigen und so eine 24/7-Betreuung sicherzustellen, ohne auf KI angewiesen zu sein.

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